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Auf Teneriffa mit Blick auf den Teide Lizenz: © cameris - Fotolia.com
La Orotava, Teneriffa Lizenz: © Fineshine - Shutterstock.com
 Lizenz: © Slava296 - Shutterstock.com

Kanaren

Teneriffa erwandern

Flugreise vom 7. bis 14. November 2018

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.379,-

Teneriffa erwandern
Auf einen Blick
  • Linienflüge mit Lufthansa ab/bis München
  • 4-Sterne Hotel in Puerto de la Cruz
  • Versierter, Deutsch sprechender Wanderführer

Ihre Reise

Teneriffa begeistert durch beeindruckende, landschaftliche Gegensätze: die karge, wüstenähnliche Landschaft entlang der Küsten, nur wenige Kilometer im Hinterland der steinalte Lorbeerwald, dann wieder bizarre Schluchten und Tafelberge, die dem Teidemassiv vorgelagert sind aus dessen Mitte sich der höchste  Berg Spaniens erhebt. Das vom Vulkan gezeichnete Gebiet steht unter Landschaftsschutz: Der Schuh der Königin oder die Nasen des Teide sind etwa bekannte Namen für die bizarren Felsformationen im schroffen Lavameer des Teide  Nationalparks. Freuen Sie sich auf eine Reise die Ihnen die gesamte Schönheit der Insel zeigt.

Tag

Programm

1. Tag, 07.11.

München – Puerto de la Cruz

Flug von München nach Teneriffa

Transfer zum Hotel in Puerto de la Cruz

Willkommensgetränk und Information zu Land und Leuten

2. Tag, 08.11.

Auf naturreichen Wegen durch das Humboldtsche Orotava-Tal

Wanderung ca. 3,5 Stunden, Höhenunterschied: 250 HM auf und ab, Schwierigkeitsgrad: leicht

Oberhalb von Aguamansa bei 1.000 Höhenmetern beginnt ein Wald aus duftenden Kiefern, Baumheide und Gagelbäumen. Gegen Mittag kann es in diesen Höhenlagen zur Nebelbildung kommen. Der Nebel, der sich hier im Orotava-Tal niederschlägt, kondensiert an den Nadeln der kanarischen Kiefern und der Heidegewächse; er trägt so zu einem erheblichen Teil des Grundwassers der Insel bei.

 

Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird Ihnen während der Wanderung erklärt. Besonders eindrucksvoll hängen lange Flechten wie zottige Bärte von den Ästen der Kiefern herab. Sie zeigen an, dass die Luft nicht nur feucht, sondern auch besonders rein ist. Das Orotava-Tal wird daher auch als die „grüne Lunge Teneriffas“ bezeichnet. Wilde Orchideen und bunte Natternköpfe in zartrosa und blau prägen ebenso das liebliche Orotava-Tal, wie auch die verschiedenen Zistrosen- Gewächse. Die endemischen, rosafarbenen Zistrosen blühen ab April bis in den Sommer hinein. Alexander von Humboldt war begeistert von der Schönheit und Vielfalt dieser einzigartigen Naturlandschaft und nannte das Orotava-Tal als eines der schönsten Täler, das er je zu sehen bekam.

Diese Wanderung ist für jede Altersstufe geeignet, da die Pfade und Wege leicht begehbar sind. Die Wanderung ist naturnah und macht botanisch Interessierten besonders viel Freude. Immer wieder legen Sie kleinere Pausen ein, in denen Sie einen schönen Ausblick auf das ganze Tal genießen können. Geologische Fragen, beispielsweise zur Entstehung des Orotava-Tals werden Ihnen gern beantwortet. Zu einer schönen Wanderung gehört auch immer eine gemütliche Schlusseinkehr, bei der Sie die lokalen Produkte probieren. Sie haben genügend Zeit, um den Nachmittag in einem typisch kanarischen Restaurant bei einheimischen Ziegenkäse mit Wein oder nur einem Kaffee ruhig ausklingen zu lassen. 

Gesamtdauer: ca. 7 Stunden.

3. Tag, 09.11.

Anaga-Gebirge: Durch den Lorbeerwald von Las Mercedes nach Chinamada 

Wanderung ca. 4 Stunden, Höhenunterschied: 150 HM auf und 450 HM ab, Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas gehört zu den feuchtesten Regionen der Insel, da der Nordostpassat hier zuerst auftrifft und die Gebirgsflanken dann in dichten Nebel hüllt. Auf einem geologisch alten Basaltsockel gelegen überzieht dichter Lorbeerwald die Bergkämme auf einer max. Höhe von 1.024 Metern. Bereits 1994 erklärte man das Anaga-Gebirge zum Landschaftspark, und seit Juni 2015 gehört es zum Biosphärenreservat der UNESCO. Damit ist offiziell, dass der Lorbeerwald des Anaga-Gebirges als eines der schützenswertesten Wälder der Erde gilt.

Nach der Eroberung Teneriffas durch die Spanier waren die Lorbeerwälder der westlichen Kanaren einer intensiven Nutzung ausgesetzt. Seit kurzem benötigt der Wanderer für die Begehung einiger Wege sogar eine Genehmigung der Umweltschutzbehörde. Der Lorbeerwald bietet aufgrund seiner hohen Luftfeuchtigkeit vor allen Dingen Epiphyten genügend Lebensraum, um optimal gedeihen zu können. Serpentinenreich windet sich Ihr Wanderweg zunächst durch ursprünglichen Lorbeerwald. Prächtige Riesenfarne, langbärtige Flechten und bizarre Moose hängen von den Bäumen herab oder wuchern am feuchten Berghang. Besonders interessant sind die endemischen Lorbeerarten, die diesen geheimnisvollen Nebelwald prägen, man könnte ihn auch „Regenwald“ nennen. Woher er kam und welche Lorbeerarten auf Teneriffa heimisch geworden sind, erfahren Sie auf dieser abwechslungsreichen Wanderung. Nachdem Sie den einzigartigen Bergwald mit seinem üppigen Bewuchs und seinem hohen Lorbeerholz durchwandert haben, erreichen Sie einen aussichtsreichen Bergsattel.

Von hier aus erhalten Sie phantastische Blicke auf Roque de Taborno und El Batan, ein kleines, steil terrassiertes Bergdorf. Sie wandern über einen panoramareichen Höhenpfad Richtung Chinamada, wo Menschen in Höhlen leben. Das Leben in Höhlenhäusern ist komfortabel und keinesfalls primitiv. Auf dem Weg erfahren Sie Geschichten zu den Ureinwohnern der Insel, ihren Bräuchen und Lebensgewohnheiten. Am Ende der Tour stärken Sie sich in einer urigen Bar. Über La Laguna fahren Sie wieder zurück nach Puerto de la Cruz.

Gesamtdauer: ca. 8 Stunden.

4. Tag, 10.11.

Las Cañadas – Im Bannkreis des Teide 

Wanderung ca. 4 Stunden, Höhenunterschied: 150 HM auf und ab, Schwierigkeitsgrad: mittel

Sie erwartet eine Wanderung durch die eindrucksvolle Lavalandschaft der Cañadas del Teide auf 2.200 m Höhe, eine bizarre Hochebene mit ihrer einzigartigen und hochspezialisierten Pflanzenwelt rund um den höchsten Berg Spaniens. Die isolierte Lage der Fortaleza macht sie als Felsfestung zu einem hervorragenden Aussichtsberg. Allein auf dem Weg dorthin überwältigt Sie diese Zone mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Teide und die Nachbarinsel La Palma. Bevor Sie mit dem Anstieg beginnen, ragt die mächtige Felsfestung vor Ihnen empor. Farbenreich und bizarr ist diese Wanderung in einer außergewöhnlichen Vulkanlandschaft. Hier sind Sie dem Teide besonders nah. Sie begehen eine der empfehlenswertesten Routen der Nordseite und des Teide, da man hier die Felsfestung kennenlernt, die das Amphitheater Las Cañadas del Teide abschließt. Zur Stärkung nehmen Sie einen Imbiss mit Wein und Wasser ein.

Zoneninformation: Die Las Cañadas gehören zur drittgrößten Caldera der Welt. 1954 wurde sie zusammen mit dem Teide unter besonderen Schutz gestellt und zum Nationalpark erklärt.Seit 2007 gilt der Teide als Weltnaturerbe der UNESCO. Ihre Fahrt von Puerto de la Cruz in den Nationalpark auf 2.100 Höhenmeter dauert gut eine Stunde. Über die schöne Patrizierstadt La Orotava geht es hoch nach Aguamansa. In dieser Höhe erreichen Sie die Kiefernwaldzone. Weiter aufwärts passieren Sie die „Basaltblume“, die zu den schönsten geologischen Formationen Teneriffas gehört. Auf einer Höhe von 1.900 Metern verlassen Sie die Baumgrenze und erreichen das Tor des Nationalparks.

Gesamtdauer: ca. 8-9 Stunden.

5. Tag, 11.11.

Tag zur freien Verfügung

6. Tag, 12.11.

Die Vulkanroute „par excellence“ 

Wanderung ca. 4 Stunden, Höhenunterschied: 280 HM auf und ab, Schwierigkeitsgrad: leicht

Diese Wanderung entführt Sie in eines der faszinierendsten Lavagebiete der Insel. Hier loderten 1706 und 1909 die glutroten Feuer der Vulkane Garachico und Chinyero. Der Ausbruch des Vulkan Chinyero im November 1909 ereignete sich oberhalb von Santiago del Teide; diese Zone gehört damit zum jüngsten Eruptionsgebiet der Insel. Auf wunderschönen, steinumsäumten Pfaden und Spuren wandern Sie zunächst durch den lichten Kiefernwald, der Ihnen an Sonnentagen genügend Abkühlung verschafft. Gelbblühender Klee und üppiger Zistrosenbewuchs begleitet Ihren Weg hinauf zu den pechschwarzen Aschefeldern der Vulkane. Sie erreichen die eigentliche Lavazone des Vulkan Garachico mit seinem braunen bis tiefdunkeln Sandfeldern und Eruptionsflächen. Hellgrün kontrastieren die jungen Kiefern inmitten dieser bizarren, ja geradezu irreal wirkenden Kraterwelt.

Sie durchwandern tiefschwarze Lapillifelder und bestaunen die aufgebrochene Lava der Vulkane. Hier oben werden Sie jetzt auch mit weitreichenden Ausblicken zum Teide, dem AltkraterPico Viejo und auf weitere Aschekegel belohnt. Betreten darf man die Vulkanspitze nicht, das Vulkangebiet gehört zum Naturpark Chinyero und ist daher besonders geschützt. Viel zu schnell würde die Erosion am Krater nagen und ihn mit der Zeit abtragen. Diese Vulkanroute ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch landschaftlich besonders zauberhaft. Bei geringer Passat-Wetterlage sind die Aussichten hier oben einfach herrlich. Von den Vulkanen geht es über einen schönen Saumweg in die „Ebene“, nach Los Llanos.

Am Wegesrand treffen Sie auf eine urige Waldbar, an der Sie Halt machen. Bei schönem Wetter verweilen Sie draußen, an einem lauschigen Plätzchen unter schattigen Lorbeerbäumen. Wenn es etwas kühler ist, sitzen Sie gemütlich im schönen Gastraum und probieren den Wein und die hausgemachten Speisen. Sie fahren mit dem Bus über Icod de los Viños mit dem ehrwürdigen Drachenbaum zurück nach Puerto.

Gesamtdauer: ca. 8 Stunden

7. Tag, 13.11.

Tag zur freien Verfügung

8. Tag, 14.11.

Puerto de la Cruz – Teneriffa

Bustransfer zum Flughafen

Rückflug nach München