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Lissabon - Portugal Lizenz: © SeanPavonePhoto - Fotolia.com
Der Platz Praca do Comercio in Lissabon Lizenz: © Luis Elvas - Fotolia.com

Portugal

Lissabon – Museen für Entdecker

Kunst- und Kulturreise in die Hauptstadt Portugals
vom 25. bis 28. April 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.580,-

Auf einen Blick
  • Flüge ab/bis München
  • 3 Nächte im 5-Sterne-Hotel Sofitel Lisbon Libertade
  • Begleitung durch einen deutschen Kunsthistoriker

Ihre Reise

Ist das alles wahrhaftig oder pure Poesie, gar ein Traum? In Lissabon weiß man das nie so genau. Zu einzigartig, zu außergewöhnlich ist der Charme, den diese so faszinierende Stadt am Tejo ausstrahlt. Denn Lissabon ist wie ein wunderbares Buch, das man wie einen Schatz festhalten und immer weiter verschlingen möchte. Hier ein mächtiges Castelo, das alles überragt. Dort ein Denkmal, das an die Entdeckung der Welt erinnert. Und dann auf einmal ein eiserner Fahrstuhl, der gleich zwei Stadtteile miteinander verbindet. Diese beachtliche Ansammlung historischer Sehenswürdigkeiten und einer Reihe von Kuriositäten machen Portugals Hauptstadt zu einem wahren Freilichtmuseum. All das lässt bereits erahnen, dass sich auch hinter den Fassaden bedeutender Ausstellungshäuser der Stadt Bemerkenswertes verbirgt.

Vor allem im Stadtteil Belém lernen Sie auf dieser Reise Lissabon aus einem beeindruckenden Blickwinkel kennen. Hier widmet sich unter anderem das Museum Coleção Berardo moderner und zeitgenössischer Kunst, während in dem im November 2016 eröffneten wellenförmigen Bau des MAAT ein Bogen von der Kunst über die Architektur bis hin zur Technologie gespannt wird. Einen ganz persönlichen Eindruck der neuesten Trends und auch der Experimentierfreudigkeit von Lissabons Kunst­szene erhalten Sie beim Besuch zweier angesagter Galerien. Darüber hinaus hält auch ein fakultativer Tagesausflug zum berühmten Palast von Sintra besondere Impressionen bereit. Denn der Rückweg führt entlang der Atlantikküste nach Cascais, wo kulinarischen Genüssen im bekannten Restaurant Mar do Inferno eine Führung durch das Casa das Histórias Paula Rego folgt. In dem von Eduardo Souto de Moura entworfenen Museum werden die Arbeiten der zeitgenössischen portugiesischen Malerin Paula Rego gezeigt. Besichtigt wird zudem die vielschichtige Sammlung des Kunstmäzens Calouste Gulbenkain in Lissabon. Abgerundet wird das exklusive Programm mit den Übernachtungen im Luxushotel Sofitel Lisbon Liberdade. So stellt sich nach all diesen Impressionen möglicherweise auch Ihnen die Frage, ob das alles wahrhaftig oder gar ein Traum ist.

Tag

Programm

1. Tag, 25.04.

Anreise nach Lissabon

Mit dem Flug von München nach Lissabon, wo gegen Mittag die Landung erfolgt, startet diese einzigartige Kunst- und Kulturreise. Und gleich im Anschluss, auf Ihrer Fahrt zum Hotel, lässt sich bereits die Fülle an Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt erleben. Auf einer etwa dreistündigen orientierenden Stadtrundfahrt, die an Ihrem Luxushotel Sofitel Lisbon Liberdade endet, bieten sich Ihnen zahlreiche Eindrücke dieser Stadt, in der sich entspanntes südländisches Flair mit der allgegenwärtigen Authentizität einer langen Geschichte mischt. Das zeigt sich allein schon an vielen kleinen Häusern, deren Fassaden filigrane, oft blau und weiß gestaltete Wandkacheln schmücken, die sogenannten Azulejos. Charakteristisch sind auch die legendären gelben Straßenbahnen, die Eléctricos. Gern von Touristen benutzt, schlängeln sie sich durch mitunter nur wenige Meter breite Gassen und enge Kurven des Stadtteils Alfama. Der liegt zu Füßen des imposanten und einst von den Mauren erbauten Castelo de São Jorge.

Ein weiteres bedeutendes Bauwerk befindet sich im Stadtteil Belém. Hier beeindruckt das Hieronymiten-Kloster im Stil der Manuelinik, die sich Anfang des 16. Jahrhunderts speziell in Portugal als Ausprägung der Spätgotik manifestierte. Ganz in der Nähe der Mündung des Tejo in den Atlantik ragt auch das Padrão dos Descobrimentos empor: das weltberühmte Denkmal der Entdeckungen zu Ehren der portugiesischen Seefahrer – wie etwa Vasco da Gama, Bartolomeu Dias oder Ferdinand Magellan. Ein paar 100 Meter weiter begrüßt das Wahrzeichen Lissabons, der alte Leuchtturm Torre de Belém, seit 1521 vorbeifahrende Schiffe. Von dieser Stelle bietet sich bei gutem Wetter ein wunderbarer Blick auf die Ponte 25 de Abril, die mit ihrer auf Hängeseilen basierenden Konstruktion und der roten Farbe an die weltberühmte Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite läuft die Brücke auf die riesige Christus-Statue Cristo Rei zu, die in ihrem Erscheinungsbild wiederum dem bekannteren Pendant in Rio de Janeiro nachempfunden ist. Ein weiteres Kuriosum Lissabons ist sicherlich auch der etwa 45 Meter hohe Fahrstuhl Elevador de Santa Justa, der an der Rua Augusta das historische Zentrum Baixa mit Bairro Alto verbindet, der sogenannten Oberstadt, in der viele kleine Straßencafés und Restaurants das Bild prägen. Mit einem gemeinsamen Abendessen endet schließlich der erste Tag in der bezaubernden Stadt.

2. Tag, 26.04.

Museum Coleção Berardo, MAAT und Galeriebesuche– Fado-Abend (zusätzlich nur vorab buchbar)

Lissabon und die Kunst – wie sehr beides untrennbar miteinander verbunden ist, zeigt sich am heutigen Tag, an dem gleich zwei bedeutende Museen der Stadt besucht werden. Zunächst führt der Weg nach Belém, genauer gesagt ins Kulturzentrum von Belém, das regelmäßig mit Opern- und Theaterdarbietungen die Lissabonner anlockt. Einer der Publikumsmagneten des Areals ist vor allem das hier untergebrachte Museum Coleção Berardo. Das im Jahr 2007 unweit des Torre de Belém eröffnete Haus beherbergt die Sammlung des kunstaffinen Geschäftsmanns José Berardo. Dieser hat sich vor allem der modernen und zeitgenössischen Kunst Portugals verschrieben, wie eine Führung zeigen wird. Vertreten sind etwa der Bildhauer Pedro Cabrita Reis, der Surrealist Mário Cesariny oder die Fotografin Helena Almeida. Die rund 1.000 Werke umfassende Schau lässt aber auch Arbeiten internationaler Größen zur Entfaltung kommen – von Piet Mondrian über Jackson Pollock, Diego Rivera und Joan Miró bis hin zu Andy Warhol. Die chronologische Anordnung der Exponate führt Besucher unweigerlich auf eine erstaunliche Zeitreise durch die Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts.


Im Anschluss an den Rundgang durch das Museum Coleção Berardo geht es weiter zum nicht weit entfernt liegendem neuen Stern am Lissabonner Kunsthimmel: dem Museum für Kunst, Architektur und Technologie, besser bekannt als MAAT. Wie eine sanfte Welle taucht das im November 2016 eröffnete und im März 2017 endgültig fertiggestellte Ausstellungshaus am Ufer des Tejo auf. Jedoch bleibt durch die geringe Höhe des Hauses der Blick auf Belém jederzeit frei, was einer liebevollen Verneigung vor der Historie dieses Stadtteils gleichkommt. Hinter diesem architektonischen Geniestreich, der an Portugals Tradition als Seefahrernation erinnern soll, steckt die britische Architektin Amanda Levete, die den Ovalbau mit einem begehbaren Dach und über 14.000 Kacheln versehen ließ, in denen glitzernd das Wasser in einer sich ständig verändernden Wahrnehmung reflektiert wird. Damit setzt das MAAT allein schon baulich Akzente und deutet bereits von außen auf das, was im Inneren zu erwarten ist, hin: ein fließender Übergang der Räume und der Kunst, die selbst stets und ständig variierenden Einflüssen obliegt. Somit wird der Ausstellungsbereich, zu dem auch das angrenzende denkmalgeschützte Elektrizitätswerk gehört, zu einer fulminanten Spielwiese zeitgenössischer internationaler Künstler, die in ständig wechselnden Ausstellungen hier ihre Arbeiten präsentieren. Bei einer Führung können Sie sich selbst von der einzigartigen avantgardistischen Gesamtkonzeption des MAAT überzeugen.

Am Nachmittag eröffnen sich Ihnen dann ganz andere Freiräume künstlerischer Kreativität. Bei gleich zwei Besuchen angesagter Galerien Lissabons zeigt sich die ganze Bandbreite der hiesigen Kunstszene. Ob Talente, Newcomer oder namhafte Größen: Lissabons lokale, aber auch internationale Akteure überraschen, verblüffen und begeistern immer wieder aufs Neue. Welch große Rolle Kunst und Kultur im Alltagsleben der Bewohner spielen, zeigt sich indes am Abend, wenn aus den vielen Restaurants, Cafés und Bars die Klänge des Fado zu vernehmen sind. Schließlich ist die Stadt untrennbar mit diesem portugiesischen Musikstil verbunden, der wie kaum ein anderer Sehnsüchte, Wehmut und eine Art Weltschmerz weckt. Fakultativ können auch Sie in diese wundersame Atmosphäre eintauchen bei einem Abendessen mit begleitenden Getränken in einem Fado-Restaurant.

3. Tag, 27.04.

Sintra und Cascais (zusätzlich nur vorab buchbar)

Lissabon weiter entdecken und genießen oder ein Ausflug an Portugals Westküste: Heute haben Sie die Wahl. So bleibt zum einen genügend Zeit, die Stadt auf individuellen Touren zu erkunden. Zum anderen führt ein fakultativ buchbarer Ausflug in die historische Stadt Sintra, die sich malerisch in der Nähe zum Atlantik über pinienbedeckte Hügel erstreckt und seit 1995 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Seine Bekanntheit verdankt der Ort vor allem dem auf einem Felsmassiv im Stil des Historismus errichteten Palácio Nacional da Pena sowie dem Palácio Nacional de Sintra, der unter anderem arabische und manuelinische Einflüsse vereint und bis ins 20. Jahrhundert hinein als Sommerresidenz der portugiesischen Könige diente.

Nach einer Führung durch diesen prachtvollen Palastkomplex führt eine Fahrt entlang der Küste mit Blick auf die Weiten des Atlantiks und die herrlichen Stränden weiter ostwärts nach Cascais. In dem mondänen Küstenstädtchen mit seinen vielen repräsentativen Bauten erwartet Sie zunächst ein Mittagessen im bekannten Restaurant Mar do Inferno. Bei einem herrlichen Blick aufs Meer wird der Gaumen hier traditionell vor allem mit erstklassigen Fisch- und Meeresfrüchtegerichten verwöhnt. Gut gestärkt wird am Nachmittag in Cascais das Casa das Histórias Paula Rego besucht. Paula Rego gehört zu den wohl meistbeachteten zeitgenössischen Künstlerinnen Portugals, weshalb ihr bereits zu Lebzeiten dieses Museum gewidmet wird. Immer wieder wechselte die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Malerin ihre Techniken, aber auch die von ihr bevorzugten Themen. In jüngerer Vergangenheit ist etwa ihr meisterhaft vollführtes Spiel mit pastellenen Farben und klaren Konturen hervorzuheben. Nach diesem Abstecher ins Umland erfolgt die Ankunft in Lissabon am frühen Abend.

4. Tag, 28.04.

Calouste Gulbenkian – München

Bevor heute die Heimreise angetreten wird, steht noch einmal ein letzter Ausstellungsbesuch auf dem Programm, der auf einer Kunstreise nach Lissabon keinesfalls ausgespart werden sollte. Dabei erwartet Sie eine Führung durch das größte Museum der Stadt. Es handelt sich um die einzigartige Sammlung des armenischen Kunstmäzens Calouste Gulbenkian. Mehr als 6.000 Werke – darunter größtenteils orientalisches Kunsthandwerk wie Tapisserien, Schriften oder Glaswaren – trug der umtriebige Ölmagnat und -forscher im Laufe seines Lebens zusammen und schaffte damit die Basis für das 1969 eröffnete Museu de Calouste Gulbenkian. Besonders die Bilder- und Skulpturensammlung des Museums liest sich wie das Who’s who der Kunstgeschichte. Etwa Rubens, Rembrandt, Renoir, Manet oder Rodin sind hier vertreten. Nach diesen einmaligen Impressionen geht es schließlich zum Flughafen, von wo aus der Rückflug nach München erfolgt.

Ihr Hotel in Lissabon:
5-Sterne Hotel Sofitel Lisbon Liberdade (Landeskategorie)

Dezentes Design, stilvolles Ambiente und elegantes Interieur versprechen in diesem Luxushotel einen erholsamen Aufenthalt auf höchstem Niveau. Hier dreht sich alles um das Wohl des Gastes, was allein die komfortabel ausgestatteten Zimmer und das kulinarische Angebot des Restaurants unterstreichen. Gerade nach den ausgedehnten Kunstbetrachtungen in Lissabon bietet das Haus den idealen Rückzugsort zum Reflektieren und Entspannen.