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Blick über Buenos Aires Lizenz: © Celso Diniz - Shutterstock.com

Argentinien

Kulturkontraste Südamerikas

Rundreise durch Argentinien bis nach Santiago de Chile vom 28. September bis 11. Oktober 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 3.129,-

Ihre Route
Auf einen Blick
  • Flüge ab/bis München
  • Erlebnisreiche Rundreise nach Buenos Aires, Córdoba, Mendoza und Santiago de Chile mit umfassendem Besichtigungs­programm und aller Inlandsflüge
  • Besuch des Oktoberfests „Fiesta Nacional de la Cerveza“ in Villa General Belgrano
  • Zusätzliche Reisebegleitung

Ihre Reise:

Volle Maßkrüge, laute Blaskapellen und adrette Dirndl: Das alles klingt nach bayerischer Glückseligkeit auf dem Münchner Oktoberfest, lässt sich aber auf dieser besonderen Reise einige Tausend Kilometer weiter zur gleichen Zeit mitten in Argentinien erleben. Am Fuße der Sierras de Córdoba, genauer gesagt in Villa General Belgrano, etablierten europäische Einwanderer und deren Nachkommen in den 1960er-Jahren die argentinische Variante des beliebten Volksfestes, die Fiesta Nacional de la Cerveza. Deren Besuch gehört zu den vielen Höhepunkten dieser Reise durch Argentinien und Chile. Den Takt gibt am Anfang Buenos Aires mit seinen architektonisch mannigfaltigen Vierteln La Boca, San Telmo und Puerto Madero vor. Daneben stehen die Besichtigung Córdobas mit seinen Bauten aus der Kolonialzeit, der Besuch eines Weinguts und eine Fahrt durch die Anden auf dem Programm, das mit einem Aufenthalt in Santiago de Chile abgerundet wird.

Tag

Hafen

1. Tag, Samstag, 28. September und 2. Tag, Sonntag, 29. September 2019

München – Buenos Aires – Stadtrundfahrt

Flug von München nach Buenos Aires und Ankunft am Flughafen Ezeiza am 2. Tag. Hier werden Sie von Ihrer Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen. Eine 3,5-stündige Stadtrundfahrt führt Sie in die süd-östlichen Stadtteile La Boca, San Telmo und Puerto Madero. Die Metropole Buenos Aires gilt als das Paris Südamerikas und der Erstbesucher wird sich dessen aufgrund der Architektur sehr schnell bewusst. Vor allem im Zentrum und um die Prachtstrasse Avenida de Mayo deuten die Gebäude auf eine glorreiche Vergangenheit hin. Sie besuchen die Plaza de Mayo, wo sich das Regierungsgebäude Casa Rosada, die Kathedrale sowie das Stadthaus befinden. Weiter führt die Fahrt durch das Tango-Quartier San Telmo nach La Boca, das für seine bunten Blechhäuser berühmt ist. Dieser Stadtteil beherbergt den ältesten Hafen von Buenos Aires, in welchem seinerzeit die vielen italienischen Einwanderer ankamen. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant zum Tagesabschluss. Wir wünschen Guten Appetit und sagen bienvenido a Argentina! (LB, A am 2. Tag)

3. Tag, Montag, 30. September 2019

Buenos Aires – Stadtrundfahrt – Dinner & Tango Show (Dinner-Paket)

Gleich nach dem Frühstück begeben Sie sich auf eine weitere Stadtrundfahrt durch die Stadtteile Recoleta und Palermo. Parkanlagen und breite Avenidas beherrschen das Stadtbild in Palermo und die Atmosphäre unterscheidet sich stark von derjenigen der bereits besuchten Gegenden. Der Besuch des Recoleta-Friedhofs, ein Monumentalfriedhof von ganz besonderer Bauart, ist ein weiterer Höhepunkt der Stadt, beherbergt er doch das Grab Evita Persons, welches immer noch von vielen Einheimischen besucht wird. Buenos Aires gilt auch als die Geburtsstätte des Tangos. Der Tanz symbolisiert den „Latino-Machismo“: Er ist leidenschaftlich, erotisch und kraftvoll. Der Tango nimmt einen wichtigen Platz im Leben der Argentinier ein. Bei einem möglichen Ausflug am Nachmittag können Sie Ihrem Aufenthalt mit dem Besuch einer Tango Show mit Abendessen einen weiteren Höhepunkt hinzufügen. (F)

4. Tag, Dienstag, 1. Oktober 2019

Buenos Aires – Tag zur freien Verfügung – Fiesta Gaucha mit Asado-BBQ (Ausflugspaket)

Am Frühstücksbuffet gestärkt können Sie heute Buenos Aires ganz individuell erkunden. Oder Sie unternehmen einen möglichen Ausflug in die „Pampa“, der fruchtbaren Ebene im östlichen Teil des Landes und besuchen eine der dort ansässigen Estancias (Farmen). Zur Begrüßung werden typische “Empanadas“ (gefüllte Teigtaschen) gereicht. Sie können auf der Farm spazieren gehen, Pferde begutachten – sie sogar reiten –, an einer Fahrt in einer Pferdekutsche teilnehmen oder den Gauchos bei ihren Reitkünsten oder den Vorbereitungen des Barbecues zusehen. Nach einem typischen Mittagessen mit Fleisch und diversen Salaten genießen Sie Unterhaltung mit traditioneller Musik und Tänzen aus der „Pampa“. Nach einem erholsamen Tag auf der Farm treten Sie die Rückfahrt nach Buenos Aires an. (F)

5. Tag, Mittwoch, 2. Oktober 2019

Buenos Aires – Córdoba

Heute geht es zum Flughafen, denn Sie verlassen Buenos Aires in Richtung Córdoba, wo Sie von Ihrer dortigen Reiseleitung herzlich empfangen werden. Die weite, durch Berge, Täler, Flussläufe und natürliche Dämme geprägte Landschaft der Provinz Córdoba, bildet ein wundervolles Szenario. Dank des ganzjährig vorherrschenden kontinentalen Klimas ist diese Region vornehmlich auf Landwirtschaft ausgerichtet. Córdoba, die Hauptstadt, ist vor allem für ihre Architektur im Stil der spanischen Kolonialzeit bekannt. Die im 17. Jh. errichtete Manzana Jesuítica umfasst aktiv genutzte Klöster und Kirchen. Zudem befindet sich hier das ursprüngliche Hochschulgelände der Universidad Nacional de Córdoba, einer der ältesten Universitäten Südamerikas. Die neobarocke Kathedrale, welche direkt am Hauptplatz San Martín liegt, gehört zu den schönsten Kolonialbauten Córdobas, wenn nicht sogar zu den schönsten des Landes. Die großzügige, belebte Fußgängerzone lädt zum ausgiebigen Flanieren und Shoppen ein. Mit dem gemeinsamen Abendessen klingt der Tag aus. (F, A)

6. Tag, Donnerstag, 3. Oktober 2019

Córdoba – Stadtrundfahrt – Ausflug auf die „Estancias Jesuiticas

Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt geht es von Córdoba aus gen Norden, wo Jesuitenmissionare Estancias gründeten um die Universität in Córdoba in einer Zeit zu unterstützen, als der König von Spanien die wirtschaftliche Hilfe für das Bildungswesen einschränkte. Das große Netzwerk der Jesuiten mit politischen und wirtschaftlichen Akteuren in Amerika und Europa verschaffte ihnen einen erheblichen Vorteil gegenüber den damaligen Kolonialherren. Dieser Vorteil wurde genutzt, um Estancias mit Tausenden von Hektar zu schaffen und dabei architektonische Schätze zu bauen, die bis heute bestehen. Sie besuchen die Jesuitenfarm Colonia Caroya aus dem Jahr 1616 sowie die Jesuitenfarm Santa Catalina mit ihrer zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden kolonialbarrocken Kirche. Am Abend kehren Sie über die Sierras Chicas nach Córdoba zurück. (F)

7. Tag, Freitag, 4. Oktober 2019

Córdoba – Ausflug La Cumbrecita – Villa General Belgrano

Heute fahren Sie weiter in die 89 km entfernte Kleinstadt Villa General Belgrano, über einen Teil der Sierras Grandes und mit Abstecher nach La Cumbrecita, eine Stadt im alpenländischen Stil. Am Nachmittag erreichen Sie dann Villa General Belgrano, eine vornehmlich auf Tourismus ausgerichtete und in Argentinien, nicht zuletzt durch die Fiesta de la Cerveza, sehr bekannte Stadt. Sie wurde von Deutschen 1932 gegründet. Georg Kaphuhn und Paul Heintze kauften ein ausgedehntes Gebiet, parzellierten es und boten es in deutschsprachigen Ländern zum Kauf an. Auch zahlreiche Überlebende des deutschen Kriegsschiffes Graf Spee, das 1940 im Rio de la Plata vor Montevideo versenkt wurde, fanden hier ein neues Zuhause. Abendessen im Restaurant. (F, A)

8. Tag, Samstag, 5. Oktober 2019

Villa General Belgrano – Besuch des Oktoberfests „Fiesta Nacional de la Cerveza“

Zunächst stärken Sie sich beim Frühstück für den ganz im Zeichen des Bieres stehenden Tag! In Villa General Belgrando findet jedes Jahr im Oktober das größte Bierfest des Landes statt. Viele kommen viele Argentinier hierher, um einmal genau zu sehen, wie sich „deutsche Gemütlichkeit“ mit Wiener Schnitzel, Würstchen mit Kraut und Bier darstellt. Bei einem ausführlichen Besuch haben Sie den ganzen Tag Gelegenheit, der „Mordsgaudi“ zu frönen! (F)

9. Tag, Sonntag, 6. Oktober 2019

Villa General Belgrano – Mendoza – Stadtrundfahrt – Abendessen im Restaurant in Mendoza (Dinner-Paket)

Heute Rückfahrt nach Córdoba und Flug nach Mendoza. Am Flughafen werden Sie von Ihrer lokalen, Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen und zum Hotel begleitet. Mendoza liegt im Zentrum des Weinanbaugebiets Argentiniens, das für den Malbec und andere Rotweinsorten bekannt ist. In vielen Bodegas (Weinkellereien) werden Verkostungen und Führungen angeboten. In der Stadt finden sich breite, schattige Alleen, die von modernen und Art-déco-Gebäuden gesäumt werden, sowie kleinere Plätze rund um die Plaza Independencia. Hier liegt auch das unterirdische Museo Municipal de Arte Moderno, in dem moderne und zeitgenössische Kunst ausgestellt wird. Im Jahr 1861 zerstörte ein Erdbeben die Stadt vollständig, so dass heute aus der Kolonialzeit nur noch die Ruinen der Kirche des heiligen Franziskus erhalten sind. Wie Sie auf Ihrer Stadtrundfahrt sehen werden, ist Mendoza heute eine moderne, geschmackvoll urbanisierte „Oasenmetropole“ – alle Grünflächen werden künstlich bewässert. Ein mögliches Abendessen in einem Restaurant bietet einen schönen Abschluss des Tages. (F)

10. Tag, Montag, 7. Oktober 2019

Mendoza – Ganztägiger Ausflug in Lujan de Cuyo oder Maipú mit Besuch eines Weinguts

Cuyo – „sandige Erde“ in der Sprache der Ureinwohner – heißt die Region, die heute die Provinzen Mendoza, San Juan, La Rioja und San Luis umfasst. Kaum zu glauben, wenn man sich der Hauptstadt Mendoza nähert, denn überall wächst und grünt es. Die Region liegt im Regenschatten gewaltiger Andenspitzen – darunter auch der höchste Berg Amerikas, der Aconcagua (6.959 m) – und die am Osthang ergiebigen Schneefälle führen dazu, dass die Flüsse genügend Wasser zur künstlichen Bewässerung mit sich tragen. Weit mehr als 300 Sonnentage im Jahr, lassen die Reben und Obstbäume im Flachland sprießen. Die Einwohner der Provinz Mendoza nennen ihre Heimat heute „La Tierra de Sol y Buen Vino“ (Land der Sonne und des guten Weins). Während der heutigen Tour können Sie sich bei dem ausführlichen Besuch eines Weinguts selber ein Bild von der Qualität des argentinischen Weines machen. (F, M)

11. Tag, Dienstag, 8. Oktober 2019

Mendoza – Santiago – Abendessen im Restaurant in Santiago (Dinner-Paket)

Per Bus verlassen Sie Mendoza und folgen dem gleichnamigen Fluss westlich in Richtung der Anden-Bergkette. Während der Kolonialzeit war dies der Hauptverbindungsweg nach Santiago de Chile. Auf Ihrem Weg, der mit grandiosen Panoramen nicht geizt, passieren Sie Orte wie das Uspallata-Tal. Uspallata-Stadt ist aufgrund seiner Lage das Versorgungszentrum für Touristen, die zum Aconcagua weiterreisen. Ab Puente Vacas haben Sie beste Sicht auf den nahen Vulkan Turpungato, welcher an der Grenze zwischen Argentinien und Chile mit einer Höhe von 6.550 m beeindruckt. Er ist einer der höchsten Vulkane der Erde. Sein kleinerer, aber aktiver Bruder Tupungatito ist ca. 6.000 Meter hoch und liegt nur 6 km entfernt. Auf der Weiterfahrt passieren Sie mit Puente del Inca (Inka-Brücke) eines der eindrucksvollsten Naturwunder Argentiniens – eine natürliche Steinbrücke über den Mendoza-Fluss. Nach den kurzen Zollformalitäten an der chilenischen Grenze erreichen Sie abends Santiago de Chile. Lassen Sie den Tag bei einem möglichen Abendessen im Hotelrestaurant entspannt ausklingen. (F, LB)

12. Tag, Mittwoch, 9. Oktober 2019

Santiago – Stadtrundfahrt – Ausflug Valle del Maipo (Ausflugpaket) – Abschiedsabendessen

Am Morgen genießen Sie eine private Stadtrundfahrt mit Besichtigung der historischen Innenstadt und einen Ausflug zum Berg San Cristobal, von dem man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die sie umgebenden, schneebedeckten Anden hat. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die interessanten Sehenswürdigkeiten dieser Metropole. Sehen Sie den Präsidentenpalast, einst die Nationale Münzanstalt und daher „La Moneda“ genannt, den historischen Hauptplatz bzw. „Plaza de Armas“, die Kathedrale, den „Palacio de la Real Audiencia“, der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, und die „Casa Colonial“, die Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Anschließend fahren Sie weiter zur Parkanlage Santa Lucia, dem Hügel, auf dem die Spanier 1541 Santiago gründeten. Sie fahren weiter durch Providencia, einem der nobleren Stadtviertel Santiagos mit eleganten Geschäften, sehr guten Restaurants und einigen futuristischen Hochhausbauten, bevor Sie wieder Ihr Hotel erreichen. Ein möglicher Ausflug führt Sie danach zum Weingut Santa Rita. Es liegt nahe Santiago an den Hängen des Maipo-Tals und entführt Sie in die Geschichte Chiles: Hier gewährte die damalige Besitzerin Doña Paola Jaraquemada dem chilenischen Nationalhelden Bernardo O’Higgins und 120 seiner Soldaten Zuflucht vor ihren spanischen Widersachern. Das zu Ehren der mutigen Dame „Doña Paola“ genannte Restaurant des Weinguts steht heute unter Denkmalschutz und serviert Weine der Linie „120“, die ihren Namen in Erinnerung an jene 120 Soldaten erhielt. Bei einer Führung durch das Weingut wird der Prozess der Weinherstellung erklärt und zwei Premium-Weine zur Verkostung angeboten. Danach werden Sie im gutseigenen Museum mehr über die Zeit vor und nach der spanischen Eroberung erfahren. Rückfahrt nach Santiago. Beim Abschiedsabendessen können Sie auf die zurückliegenden, ereignisreichen Tage anstoßen! (F, A)

13. Tag, Donnerstag, 10. Oktober und 14. Tag, Freitag, 11. Oktober 2019

Santiago – Heimreise

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Deutschland, wo Sie am Folgetag ankommen. (F am 13. Tag)