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Deutschland

Hamburg ganz musikalisch

Nabucco in der Staatsoper und Konzert in der Elbphilharmonie vom 5. bis 8. April 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.399,-

Das neueste Bauwerk Hamburgs - die Elbphilharmonie
Auf einen Blick
  • Eintrittskarte für die Oper „Nabucco“ in der Hamburgischen Staatsoper
  • Halbtägige Stadtrundfahrt Hamburg
  • Sonderführung Kunsthalle Hamburg

Ihre Reise

Schon jetzt ist sie das neue Wahrzeichen von Hamburgs HafenCity, der neue Stern am hansestädtischen Kulturhimmel: die Elbphilharmonie. Seit dem 11. Januar 2017 ist das 110 Meter hohe Konzerthaus fast durchgehend ausverkauft. Exklusiv besuchen Sie im Rahmen dieses außergewöhnlichen Städtetrips eines der viel begehrten Konzerte in der Elbphilharmonie. Unumwunden ist es ein besonderer Moment, wenn die ersten Takte, Rhythmen und Akkorde von der Mitte der Bühne aus ihren klangvollen Weg durch die wie ein Weinberg angelegten Zuschauerreihen finden und das „ORCHESTRA OF THE AGE OF ENLIGHTENMENT“ unter der Leitung von  Sir Simon Rattle dem großen Konzertsaal musikalisches Leben einhauchen. Es ist die ganz große Bühne, die Ihnen Hamburg an diesem Abend bereitet. Zudem erwartet Sie die Opernaufführung „Nabucco“ in der Staatsoper Hamburg sowie ein interessantes Rahmenprogramm.

Tag

Programm

05.04.

Individuelle Anreise nach Hamburg – am Abend: „Nabucco“ in der Hamburgischen Staatsoper

Heute erfolgt die individuelle Anreise nach Hamburg. Ihr Zimmer im zentral gelegenen Renaissance Hamburg Hotel steht Ihnen ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Zur Einstimmung auf die kommenden, vom kulturellen Glanz Hamburgs geprägten Tage, steht gegen 17.30 Uhr ein „Opern-Aperitif“ mit Canapés und Wein im Hotel auf dem Programm. Anschließend gemeinsamer Spaziergang zur Staatsoper. In dem traditionsreichen Haus erwartet Sie die ergreifende Darbietung der berühmten Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi. Komponiert wurde sie 1841 und bereits 1842 in Mailand uraufgeführt. Nabucco war der erste große Opern- erfolg Verdis und wurde in der darauffolgenden Spielzeit gleich 57 mal wiederholt.

Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi
um 19.30 Uhr:
Matteo Beltrami (Dirigent)
Kirill Serebrennikov (Regie)

Nabucco Dimitri Platanias
Ismaele Dovlet Nurgeldiyev
Zaccaria Alexander Vinogradov
Abigaille Oksana Dyka
Fenena Géraldine Chauvet
Oberpriester des Baal Alin Anca
Abdallo Sungho Kim
Anna Na‘ama Shulman

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg sowie der Chor der Hamburgischen Staatsoper

Zur Handlung: Die Oper setzt während des Siegeszuges des babylonischen Königs Nabucco über die Israeliten an. Nabucco ist auf dem Weg zum Tempel des Salomons, wo die Geschichte um Freiheit, Liebe, Betrug und Selbstüberschätzung beginnt.
Der Hohepriester Zaccaria hält das hebräische Volk an, Mut zu bewahren und dass ein Friede mit dem Eroberer ausgehandelt werden könne. Schließlich haben sie Nabuccos Tochter, Fenena, als Geisel in die Obhut des königlichen Neffens von Jerusalem gegeben, Ismaele. Diese beiden sind allerdings schon längst in Liebe zueinander entbrannt und im Visier der zweiten Tochter Nabuccos, die ebenfalls in Ismaele verliebt ist. Abigaille ist im Gegensatz zu Fenena von politischem Machtstreben beseelt und setzt die Dreiecksverstrebung als instrumentales Druckmittel ein, um selbst die Herrschaft zu erlangen. Es folgen Gerüchte und Lügen über Fenena und den Tod Nabuccos, ein Fluch über Ismaele, die Rückkehr des totgeglaubten Nabuccos und ein göttlicher Blitzstrahl, der ihn des Wahnsinns anheimfallen lässt. Schließlich die Thronbesteigung Abigailles. Noch immer nicht besänftigt, fädelt sie das Todesurteil für die Hebräer und Fenena ein und suhlt sich in der Demütigung ihres besiegten Adoptivvaters. Doch durch die göttliche Gnade verlässt Nabucco der Wahnsinn, Fenena und die Hebräer werden gerettet und Zaccaria gibt dem zum neuen Glauben bekehrten König seinen Segen.

Nach der Vorstellung gemeinsamer Fußweg zurück zum Hotel.

06.04.

Stadtrundfahrt Hamburg – am Abend: Konzert in der Elbphilharmonie

Nach dem Frühstück im Hotel laden wir Sie zu einer ganz besonderen Stadtrundfahrt ein: Das „Tor zur Welt“ wird Hamburg liebevoll, bisweilen ehrerbietend, genannt. Nicht ohne Grund, stillt die Hansestadt doch dank ihrer Lage an der Unterelbe, die weiter nordwestlich in die Nordsee mündet, seit Jahrhunderten die Sehnsüchte fernwehgeplagter Schiffsreisender. Weit aufgestoßen wurde dieses Tor spätestens ab dem 12. und 13. Jahrhundert, als Hamburg eines der ersten Mitglieder der Hanse wurde und so seinen wirtschaftlichen Aufstieg manifestierte. Eindrucksvolles Symbol dieser Entwicklung ist bis heute der Hamburger Hafen. Zum Areal des Hafens gehören unter anderem die berühmten Landungsbrücken für Fahrgastschiffe im Stadtteil St. Pauli, der bekannt ist für sein freizügiges Rotlichtmilieu. Die Landungsbrücken sind u.a. ein Ziel der Stadtrundfahrt, die Sie auch ins historische Kontorhausviertel in der Altstadt führt, das ebenso wie die Speicherstadt seit 2015 zum UNESCO-Welterbe gehört. Charakteristisch ist hier der dominierende Backsteinexpressionismus. Dabei sticht vor allem das sogenannte Chilehaus hervor, eines der ersten Hochhäuser der Stadt und avantgardistisches Musterbeispiel des Expressionismus. In der Altstadt befindet sich auch die Deichstraße am Nikolaifleet, in der sich prachtvolle, gut erhaltene Bürgerhäuser aneinanderreihen. Daneben führt Sie die Tour ins prunkvolle Villenviertel am Harvestehuder Weg an der Außenalster mit zahlreichen Prachtbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter mehrere repräsentative Konsulate. Aber auch der geschäftige Jungfernstieg, die beeindruckenden Alsterarkaden und das historische Rathaus in unmittelbarer Umgebung der Binnenalster verdienen Ihre Aufmerksamkeit auf Ihrer Zeitreise durch Hamburgs Kulturgeschichte. Nach einem individuellen Mittagessen steht Ihnen der Nachmittag für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Um 18.30 Uhr treffen Sie sich in der Hotelhalle und es erfolgt der gemeinsame Transfer in die Hamburger Hafencity. Schon von weitem sieht man die gläserne Fassade der Elbphilharmonie majestätisch in den Himmel ragen. Mitten in der Elbe auf einem historischen Kaispeicher, thront der neue Konzertsaal der Superlative. Die Verbindung aus roten Backsteinmauern und filigranem Glasbau macht das Konzerthaus auch zu einem architektonischen Meisterwerk. Der ehemalige Kaispeicher A wurde bis Ende des letzten Jahrhunderts als Lagerhaus u.a. für Kakao, Tee und Tabak genutzt. Er bildet das Fundament für 200.000 Tonnen Kultur. Sie treffen rechtzeitig in der Elbphilharmonie ein, um bereits vor dem Konzertbeginn um 20.00 Uhr ausreichend Zeit zum Schauen, Staunen und Genießen zu haben.

Konzert „ORCHESTRA OF THE AGE OF ENLIGHTENMENT“ um 20.00 Uhr:
Sir Simon Rattle (Dirigent)
Peter Sellars (Regie)
Camilla Tilling (Sopran)
Magdalena Kožená (Mezzosopran)
Andrew Staples (Arien)
Mark Padmore (Evangelist)
Christian Gerhaher (Pilatus, Petrus)
Roderick Williams (Jesus)

Johann Sebastian Bach
Johannespassion BWV 245

Choir of the Age of Enlightenment

In seinen beiden epochalen Passions-Vertonungen – nach Matthäus und nach Johannes – brachte Johann Sebastian Bach die Essenz seiner Kirchenmusik und seiner theologischen Botschaft auf den Punkt. Schon immer diskutiert wurde allerdings die Aufführungsform, die jeden liturgischen Rahmen sprengt und durch die Anlage mit Rezitativen, Arien, Dialogen und Chören geradezu nach einer szenischen Umsetzung verlangt. So brachte der amerikanische Star-Regisseur Peter Sellars in Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle bereits 2010 die »Matthäuspassion« auf die Bühne der Berliner Philharmonie; 2014 folgte die »Johannespassion«. Sein Ansatz: »Es ist kein Theater. Es ist ein Gebet, es ist eine Meditation.« Der Deutschlandfunk erlebte seinerzeit eine »überkonfessionelle religiöse Feier«, die Berliner Zeitung einen »spirituellen Taumel, der den ganzen Saal erfasst,  eine Art gemeinsames Erweckungserlebnis aus dem Gefühl heraus, zusammen Zeugen eines unerhörten Vorgangs gewesen zu sein«. Mit derselben umjubelten 5-Sterne-Sängerbesetzung und dem auf Alte Musik spezialisierten Orchestra of the Age of Enlightenment kommt diese Produktion nun in die Elbphilharmonie.

Nach dem Konzert Transfer zurück ins Hotel.

07.04.

Sonderführung Hamburger Kunsthalle

Eine faszinierende Reise durch mehr als sechs Jahrhunderte Kunstgeschichte steht heute auf dem Programm. Denn nach dem Frühstück geht es zu Fuß entlang der Binnenalster direkt zur Hamburger Kunsthalle, ein beeindruckendes Gebäudeensemble, aus dem der charakteristische Gründerziegelsteinbau heraussticht. Während der 1869 eröffnete Altbau im Stil der italienischen Renaissance gehalten ist, spiegelt der nach dem Ersten Weltkrieg fertiggestellte Kuppelbau das Streben nach der vereinfachten Formensprache des Neoklassizismus wider. Die Galerie der Gegenwart, die 1996 ihre Pforten öffnete, verweist dagegen durch ihre kubische Erscheinung auf die Funktionalität der Moderne. Im Jahr 2016 komplett renoviert und modernisiert präsentieren sich nicht nur alle drei Gebäude im frischen Gewand, sondern fügen sich nun noch mehr zu einem großen, zusammenhängenden Museumsensemble. Und auch im Inneren wurde Hand angelegt. Dank neuester Präsentationstechniken, gerade in der Wandgestaltung, rückt die gezeigte Kunst nun noch mehr in den Mittelpunkt des Ausstellungsbesuchs. Davon können Sie sich bei einer privaten Highlight-

Führung durch die Hamburger Kunsthalle nun selbst überzeugen. Unter anderem anhand so einzigartiger Arbeiten wie Rembrandts „Simeon und Hanna im Tempel“, Caspar David Friedrichs berühmtem „Wanderer über dem Nebelmeer“ oder Max Liebermanns „Netzflickerinnen“, einem Meisterwerk des deutschen Impressionismus. Vertreten sind auch Vorreiter des Expressionismus wie Edvard Munch und Paul Klee. Nach der Führung besteht die Möglichkeit, den Museumsrundgang individuell fortzusetzen und anschließend allein zum Hotel zurückzukehren. Lassen Sie sich Zeit, schließlich steht der Nachmittag ganz zu Ihrer freien Verfügung. Fakultativ können Sie aber auch an einer Alsterrundfahrt teilnehmen, bevor am Abend das gemeinsame Abschiedsessen erfolgt.

08.04.

Heimreise

Mit der individuellen Abreise von Hamburg zu Ihrem Heimatort endet dieser besondere, kulturell in jeder Hinsicht außergewöhnliche Städtetrip.

Ihr Hotel:

Mit zentraler Innenstadtlage und seinem exklusiven Ambiente ist das Renaissance Hamburg Hotel
der ideale Ausgangspunkt für Ihre Städtereise nach Hamburg. Der Jungfernstieg, die Alster und die Speicherstadt sind bequem zu Fuß zu erreichen und das Hanseviertel, eine der schönsten Shopping-Passagen der Stadt, liegt direkt nebenan. Die frisch renovierten Zimmer und Suiten vereinen exklusives Design mit nordisch inspiriertem Décor, sodass man die hanseatische Atmosphäre in jedem Detail spürt. Zu den zahlreichen Annehmlichkeiten gehört unter anderem ein 24-Stunden-Zimmerservice. Genießen Sie regionale Küche mit französischen Einflüssen im Restaurant broscheks oder entdecken Sie den Hamburger Lifestyle in der Bricks Bar, mit regelmäßigen Live-Events und lokal inspirierten Köstlichkeiten.