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Zypern

Genussreise zur Zeit der Olivenernte nach Zypern

Flugreise vom 16. bis 23. November 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.495,-

Auf einen Blick
  • Reise ab/bis München
  • 7 Übernachtungen im 4-Sterne Elias Beach Hotel Limassol mit Halbpension
  • Attraktives Ausflugsprogramm mit ausgewählten landestypischen Mahlzeiten und Verkostungen inklusive
  • Deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort

Ihre Reise

Wenn sich im November zwischen den Hängen des Troodos-Gebirges langsam ein markant süßer Duft ausbreitet, beginnt auf Zypern eine der wichtigsten und zugleich schönsten Abschnitte des Jahres: die Zeit der Olivenernte. Ob zur Paste verarbeitet oder als ganzes Stück verzehrt: Die zypriotischen Oliven gelten in der ganzen Welt als besondere Delikatesse. Vor allem das aus ihnen gepresste Öl ist ein wahrer Exportschlager. Somit steht diese Reise ganz im Zeichen des grünen Goldes, wie die Ölbaumfrucht auch genannt wird, und ein einzigartiges Erlebnis für die Sinne. Wahre und unmittelbare Gaumenfreuden versprechen etwa eine Weindegustation oder Kostproben frischen Olivenöls und der zypriotischen Spezialität Halloumi, eines halbfesten Käses aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch. Doch nicht nur die kulinarische Seite verleiht Zypern einen außergewöhnlichen Charme. Traumhafte Strände, schroffe Küsten und waldreiche Gebirgszüge bieten einzigartige Naturpanoramen. Die Götter wussten schon, warum sie hier Urlaub machten. So zumindest ist es laut der griechischen Mythologie überliefert. Daneben wird diese Reise auch zu einer besonderen Begegnung mit der traditionellen Gastfreundschaft der Zyprioten, deren Heimat auf eine lange Kulturgeschichte zurückblickt, wie das abwechslungsreiche Ausflugsprogramm zeigt. Dieses führt unter anderem nach Nikosia. Die Hauptstadt Zyperns ist wie die gesamte Insel in die Republik Zypern sowie den türkisch besetzten Teil gespalten. Bemerkenswert sind auch die antiken Überreste in Paphos, die bis heute die Herrschaft der Römer bezeugen, sowie zahlreiche mystische Klosteranlagen.

Tag

Programm

16.11.

Anreise nach Larnaca

Ihre Reise beginnt mit dem Flug von München nach Larnaca im Südosten Zyperns. Hier werden Sie von Ihrer Deutsch sprechenden, örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen und zum Hotel im Süden der Mittelmeerinsel begleitet. Bereits auf der Fahrt zum Hotel bieten sich erste Eindrücke von der Schönheit Zyperns. Dabei lässt sich auch der Blick auf das Mittelmeer genießen.

17.11.

Paphos und Kloster Agios Neophytos

Auf dem Weg nach Paphos geht es heute zunächst zur Kirche Agia Paraskevi im Ort Geroskipou. Bekannt ist der Sakralbau vor allem für seine Freskenserien. In Paphos stellt sich danach die Frage: Legende oder Wahrheit? Denn hier im Südosten der Insel verschmelzen griechische Mythologie und Geschichte eng miteinander. Beeindruckend sind etwa die Königsgräber, eine Nekropole für die herrschende Oberschicht der Ptolemäer, einer makedonisch-griechischen Herrscherdynastie. Zudem erinnern in Paphos noch heute eindrucksvolle Bodenmosaiken ehemaliger Villen an die Zeit der Römer, die Zypern von 58 nach Christus bis 1184 regierten. Stärker als in irgendeiner anderen Stadt hat der Besucher in Paphos das Gefühl, auf Schritt und Tritt Kulturgeschichte zu erleben. Etwa im beschaulichen Hafenviertel, das Sie nach dem Besuch der antiken Überreste individuell erkunden können. Anschließend führt Sie der Weg wieder raus aus Paphos zum Kloster Agios Neophytos, das auch besichtigt wird. Gegründet wurde es im 12. Jahrhundert vom christlich-orthodoxen Eremiten Neophytos. Aus jener Zeit stammen auch die Fresken der dazugehörigen Kirche.

18.11.

Nikosia

Eine Stadt, zwei Geschichten: Seit 1974 verläuft mitten durch Nikosia die von UN-Friedenstruppen bewachte Grenze zum türkisch besetzten Teil der Insel, die sogenannte „grüne Linie“. Schon in der Frühen Neuzeit war die Insel und so auch Nikosia immer wieder Schauplatz machtpolitischer Auseinandersetzungen, etwa zwischen der Republik Venedig und den Osmanen. Letztere konnte auch die zwischen 1567 und 1568 entstandene Venezianische Festungsmauer nicht davon abhalten, die Stadt 1570 zu erobern. Neben dem Famagusta- Tor ist sie eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Nikosias. Hinter dem Wall befindet sich die Altstadt Laiki Geitonia mit ihren verwinkelten Gassen und einladenden Cafés. Im historischen Zentrum steht unter anderem die Besichtigung der orthodoxen Johannes-Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert an. Gleich neben dem Sakralbau ragt der Erzbischöfliche Palast empor, der auch das Byzantinische Museum beherbergt. Etwa 230 Ikonen aus verschiedensten Epochen vom 9. bis zum 19. Jahrhundert sind hier zu sehen. Nach dem Rundgang geht es auf der belebten Ledra Street über die Grenze in den türkisch besetzten Teil Nikosias, wo die Selimiye- Moschee und die Karawanserei stellvertretend für muslimische Kultureinflüsse auf die Stadt stehen.

19.11.

Limassol, Omodhos und Kourion

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem Bummel durch die Altstadt von Limassol und der neu gestalteten Marina. Ihre Fahrt geht weiter ins Dorf Anogyra mit dem Carob Museum, wo Sie über die Verarbeitung der Früchte und die Vielfalt der Johannesbrotbaum-Produkte erfahren. Weiter geht Ihre Fahrt nach Omodhos, eines der schönsten Weindörfer der Insel. Die kopfsteingepflasterten Gassen münden in den wunderschönen Dorfplatz, dessen ‚Kafenia“ immer wieder zum Verweilen einladen. Hier genießen Sie auch einen lokalen zypriotischen Kaffee. Sie besichtigen das Kloster zum Heiligen Kreuz.
Bei Lambouris, einem lokalen Weinkeller steht auch eine Weinverkostung auf dem Programm. Weiterfahrt zu einem Strandlokal, wo ein leckeres Mittagessen auf Sie wartet. Der Abschluss des Tages bietet die Besichtigung des griechisch-römischen Amphitheaters in dem antiken Stadtkönigreich Kourion und das Haus des Eustolios aus dem 5. Jahrhundert.

20.11.

Olivenmühle, Kloster Chrysorrogiatissa, Bootsfahrt und Bäder der Aphrodite

In einer Olivenmühle bekommen Sie einen Einblick, wie Olivenöl hergestellt wird. Sie erfahren viel Interessantes über Spezialitäten, die aus Oliven hergestellt werden (z.B. Olivenpaste, Tsakkistes, Pate). Anschließend fahren Sie in den Norden von Paphos, einer der grünsten Landstreifen des Eilandes, zur Halbinsel von Akamas. Die Landschaft ist geprägt von Weinbergen und Obstplantagen. Die Route führt abseits der Hauptstraßen zunächst zum Kloster Chrysorrogiatissa. Auf den ersten Blick lässt das bescheiden wirkende Anwesen nicht vermuten, dass sich in seinem Inneren zahlreiche sakrale Kunstschätze wie Fresken oder Ikonen befinden. Eine faszinierende Perspektive auf die Küste von Akamas bietet eine Bootstour, die je nach Wetterlage stattfindet. Danach geht es durch die verträumten Dörfer der Halbinsel Akamas zu den Bädern der Aphrodite. Zunächst genießen Sie ein Mittagessen mit Fischgerichten in einer nahe gelegenen Taverne, bevor Sie sich von dem Ort verzaubern lassen. Der Sage nach soll an dieser Felsengrotte die griechische Liebesgöttin Aphrodite gebadet haben. Anschließend gelangen Sie auf einen der schönsten Naturwanderwege der Akamas. Genießen Sie grandiose Ausblicke während eines kleinen Spaziergangs.

21.11.

Salamis & Famagusta (zusätzlich nur vorab buchbar)

Der mögliche Ausflug nach Famagusta beginnt mit einer Fahrt ins Dorf Strovilia an der Grenze zum türkisch besetzten Teil Zyperns, der anschließend erreicht wird. Die vom Tourismus bis dato eher wenig beachteten Dörfer dieser Region bieten dank ihrer Unberührtheit einen authentischen Eindruck zypriotischer Alltagskultur. Zunächst steht die Besichtigung von Salamis, das in der Antike zu den mächtigsten Stadtkönigreichen Zyperns gehörte, und des St.-Barnabas-Klosters an. Es heißt, das Kloster wurde an der Grabstätte des biblischen Apostels Barnabas errichtet. Heute ist in der für orthodoxe Christen bedeutenden Anlage ein beeindruckendes Ikonenmuseum untergebracht. Angekommen in Famagusta mit seinem wunderschönen mittelalterlichen Zentrum wird unter anderem die ehemalige Kathedrale St. Nikolaus, die heute Lala-Mustafa-Moschee heißt, besichtigt. Von außen sehen Sie zudem die venzianische Zitadelle Famagustas, auch Orthello Turm genannt. Bekannt ist Famagusta darüber hinaus für die Geisterstadt Varosha, die sich vom Strand von Constantia aus erblicken lässt. Varosha gehört heute zum geschlossenen Teil Famagustas mit seinen zahlreichen leer stehenden Hotelbauten, die bis 1974 ein lebendiges Touristenzentrum bildeten.

22.11.

Zitrusplantage, Monagri und Apsiou

Zum Abschluss Ihres Aufenthaltes bieten wir Ihnen auf einer Plantage in Kolossi die Möglichkeit, Ihre eigenen Zitrusfrüchte zu pflücken und frische Limonade und Früchte zu verkosten. Nächste Station ist das kleine Dorf Monagri, das einst um ein Kloster herum entstand. Nach einem Blick auf die Dorfkirche bietet sich ein besonderes Erlebnis in der unter Denkmalschutz stehenden Schule von Monagri: Hier werden Ihnen verschiedene einheimische Produkte gereicht. Danach wird der Ort Apsiou angesteuert, wo Sie typische Meze genießen werden. Diese traditionelle Speise besteht aus mehreren kleinen Gerichten, die allesamt die kulinarische Bandbreite der zypriotischen Küche widerspiegeln. Dazu gibt es Kleftiko, einen landestypischen Lammbraten, der oft mit Kartoffeln aus dem Holzofen serviert wird, garniert mit Paprika, Zwiebeln und Lorbeerblättern. Kleftiko wird ganz langsam im speziellen Ofen der mit Holz angeheizt wird über viele Stunden gegart.

23.11.

Abreise von Larnaca

Mit dem Transfer zum Flughafen und dem Rückflug nach München endet diese Reise.

Ihr Hotel:

Unmittelbar am feinen Sandstrand gelegen, erfüllt das Elias Beach Hotel & Country Club (Landeskategorie: 4 Sterne) in Limassol all Ihre Träume. Sämtliche Zimmer verfügen über Balkon oder Terrasse. Zu den Mahlzeiten stehen auf der weitläufigen Anlage vier Restaurants zur Auswahl, überdies finden sich auf dem Gelände mehrere Bars und ein Lobby-Café. Neben dem Frischwasser-Außenpool lädt ein Spa mit Sauna zum Entspannen ein. Sportbegeisterte kommen im Fitnessstudio auf ihre Kosten.