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Mo. - Fr. von 9.00 - 18.00 Uhr
Die schöne Stadt Krakau Lizenz: © Nahlik - Shutterstock.com
Toller Ausblick auf das Riesengebirge Lizenz: © aboreg - Fotolia.com

Polen

Breslau und Krakau & Riesengebirge

Flugreise nach Polen vom 5. bis 10. Mai 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.195,-

Skyline Breslaus
Auf einen Blick
  • Reise ab/bis München
  • 5 Übernachtungen in 4-Sterne Hotels in Breslau und Krakau
  • Ausgewähltes Ausflugsprogramm
  • Zusätzliche Reisebegleitung

Es sind die vielleicht schönsten und reizvollsten Städte Polens: Breslau und Krakau. Beide blicken auf eine spannende und zugleich bewegte Geschichte zurück, die symptomatisch für die wechselhafte Vergangenheit des gesamten Landes steht.
Zum Auftakt geht es nach Breslau, dem heutigen Wrocław. Es ist ein großes Glück, dass die ehemalige Hauptstadt Schlesiens kaum Kriegsschäden erlitt und damit ein reiches architekturhistorisches Erbe vorweisen kann. Der Dom, das Rathaus oder die Bürgerhäuser am Ring stehen stellvertretend für dieses eindrucksvolle Vermächtnis. Wegen ihrer zahlreichen Brücken wird die Stadt an der Oder, die sich über zwölf Inseln erstreckt, auch das „Venedig Polens“ genannt. Wunderbare Natur erwartet Sie in der Umgebung Breslaus: Einen besonderen Reiz übt das sagenum­rankte Riesengebirge aus, das Sie während eines Tagesausflugs kennenlernen werden. Nach einem Abstecher in den Marien­wallfahrtsort Tschenstochau empfängt Sie Krakau, die alte Königsstadt an der Weichsel. Kraków, wie der polnische Name der zweitgrößten Stadt des Landes lautet, gilt bis heute wegen ihres kulturellen Reichtums als heimliche Hauptstadt Polens. Auch hier blieb die Bausubstanz in Kriegszeiten vor Zerstörungen verschont. Somit sind einzigartige Baudenkmäler wie die gotische Marienkirche, der Hauptmarkt mit den imposanten Tuchhallen und die Burganlage auf dem Wawelhügel in originaler Pracht zu bewundern. Vor allem im ehemaligen jüdischen Viertel Kazimierz finden sich erstaunlich gut erhaltene Häuser, in denen heutzutage zahlreiche Restaurants und Geschäfte untergebracht sind. Touristen wie auch Künstler zieht es häufig hierher.

Tag

Programm

1. Tag, 05.05.

Anreise nach Breslau (Wrocław)

Ihre Reise beginnt mit dem Flug von München nach Breslau. Nach der Ankunft erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel, wo auch das Abendessen eingenommen wird.

2. Tag, 06.05.

Stadtbesichtigung Breslau

Seit 1945 ist Breslau die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien, welche den vergleichbaren Status eines Bundeslandes einnimmt. Vielerorts zeugen historische Bauwerke von der wirtschaftlichen Blütezeit Breslaus während des Mittelalters, wie die heutige Stadtrundfahrt zeigen wird. Piasten, Böhmer, Luxemburger, Habsburger, Hohenzollern, Deutsche und Polen: Sie alle herrschten im Laufe der Jahrhunderte über die an Rohstoffen wie Kohle und Eisenerz reiche Region Schlesien – und damit auch über deren historische Hauptstadt Breslau. Diese Auswahl verdeutlicht nur zu sehr, wie vielschichtig und wechselhaft die Historie der Stadt ist.

Ihre Stadtrundfahrt führt zu einer ganzen Reihe von architektonischen Meisterwerken Breslaus. Etwa zum Rathaus, dem Wahrzeichen der Oderstadt. In der Mitte des 13. Jahrhunderts am Großen Ring errichtet und 200 Jahre später vielfach umgebaut, stellt es mit seinen filigranen Verzierungen und Skulpturen an den Außenfassaden ein Meisterwerk der Spätgotik dar. Direkt davor befindet sich einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas. Ebenso altehrwürdig ist die Universität Breslau, die 1702 vom österreichischen Kaiser Leopold I. gestiftet wurde und deshalb anfangs auch Leopoldina hieß. Heute noch trägt die Aula – ein prachtvoller Saal aus der Zeit des Barocks – diesen Namen. Bekannt ist Breslau zudem für sein historisches Messegelände, das zwischen 1911 und 1913 entstand. Im selben Zeitraum wurde auch das zentrale Bauwerk der Anlage errichtet: die Volks- beziehungsweise Jahrhunderthalle. Vor allem die markante stufenförmige Gliederung der Kuppel fällt sofort ins Auge. Zum Zeitpunkt der Einweihung der Halle war die Kuppel die größte ihrer Art weltweit. Bemerkenswert ist auch die Dominsel, die bekannteste der zwölf Inseln, auf denen Breslau liegt. Hier ragt die gotische Kathedrale St. Johannes des Täufers, wohl besser bekannt als der Breslauer Dom, empor. Schon von Weitem aus sind die beiden großen Türme des Sakralbaus, der im 13. Jahrhundert im heute noch unverkennbaren gotischen Stil umgestaltet und teilweise erweitert wurde, erkennbar. Auch die Kreuzkirche, die während des Zweiten Weltkrieges durch Bomben schwer beschädigt wurde, doch seit vielen Jahrzehnten wieder als imposantes Baudenkmal erstrahlt, zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hin und wieder finden sich im Straßenbild Breslaus auch kleine gusseiserne Zwergfiguren, die sogenannten Breslauer Zwerge. Sie erinnern an die politische Oppositionsbewegung „Orange Alternative“, die in den 1980er-Jahren mit verschiedenen Aktionen gegen das kommunistische Regime in Polen demonstrierte. Unter anderem trugen ihre Mitglieder auch Zwergenkostüme.

So bietet die Besichtigungstour neben vielen Impressionen zur Architekturgeschichte der Stadt an der Oder auch Einblicke in die jüngere Vergangenheit. Nach diesen Eindrücken von Breslau, das heutzutage – auch dank der zahlreichen hier lebenden Studenten – für sein ausgeprägtes Nachtleben und eine prosperierende Kulturszene bekannt ist, geht es für das Abendessen zurück ins Hotel.

3. Tag, 07.05.

Riesengebirge

Nach einem ausgiebigen Frühstück, ist das Riesengebirge, das die Grenze zwischen Polen und Tschechien bildet, das Ziel des heutigen Ausflugs. Die höchste Erhebung dieses Teils der Sudeten ist mit 1.602 Metern die Schneekoppe auf tschechischer Seite. Geheimnisvoll anmutende Bergseen, plätschernde Bäche und Flüsse, kleine Wasserfälle und dichte Fichtenwälder prägen das Naturpanorama. Doch das Riesengebirge ist auch eine Landschaft von kulturgeschichtlicher Bedeutung.

Eine echte Attraktion ist die Holzstabkirche Wang. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. ließ den pittoresken Sakralbau im Jahr 1841 von Norwegen ins Riesengebirge versetzen. Von historischer Bedeutung ist auch die Villa Wiesenstein in Agnetendorf, dem polnischen Jagniatkow. Der berühmte deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur Gerhart Hauptmann lebte in diesem Haus, das im Stil der Neorenaissance erbaut wurde, bis zu seinem Tod 1946. Zeit seines Lebens war die Villa Wiesenstein nicht nur seine Arbeitsstätte, sondern auch ein beliebter Treffpunkt von Künstlern. Heutzutage befindet sich in den Räumlichkeiten das Gerhart-Hauptmann-Museum. Nach der ganztägigen Fahrt durch das Riesengebirge geht es zurück nach Breslau. Dort findet das Abendessen im Hotel statt, wobei Sie die Impressionen dieses eindrucksvollen Tages Revue passieren lassen.

4. Tag, 08.05.

Breslau – Tschenstochau (Czestochowa) – Krakau (Kraków)

Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus durch die Landschaft Oberschlesiens. Ziel ist zunächst Tschenstochau, der bedeutendste Wallfahrtsort Polens. Im Paulinerkloster Jasna Góra wird das Gnadenbild der Schwarzen Madonna aus dem 15. Jahrhundert aufbewahrt, das größte Marienheiligtum Mitteleuropas. Das Bild wurde mit Tempera auf Lindenholz gemalt und zeigt die Muttergottes und das Jesuskind aufrecht sitzend, wobei beide eine dunkle, beinahe schwarze Gesichtsfarbe aufweisen.

Darstellungen Schwarzer Madonnen tauchten erstmals im Mittelalter in Form romanischer Holzskulpturen auf und geben der Forschung als Sonderform des Marienkults bis heute Rätsel auf. Es gilt als widerlegt, dass die dunkle Farbe eine Folge nachträglicher Verwitterung oder Verrußung des Andachtsbilds ist. Die Darstellung scheint sich vielmehr auf eine Bibelstelle aus dem Hohelied zu beziehen: „Ich bin dunkel, aber schön“ (Hld 1,5 EU). Die Schwarze Madonna von Tschenstochau ist eines der berühmtesten Kunstwerke dieses Bildtyps. Im Anschluss an die Besichtigung geht es weiter in die etwa 100 Kilometer entfernte Stadt Krakau in der Woiwodschaft Kleinpolen, im Polnischen „Kraków“. Nach der Ankunft und dem Check-in finden das Abendessen und die Übernachtung im Hotel statt.

5. Tag, 09.05.

Stadtbesichtigung Krakau

Mit Baudenkmälern der Gotik, der Renaissance, des  Barock und des Klassizismus bezaubert Krakau seine Besucher. Bei all dem architekturgeschichtlichen Reichtum ist es kein Wunder, dass die Altstadt als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Ihre ganztätige Stadtbesichtigung führt Sie zunächst zum Hauptmarkt, einem der schönsten Marktplätze Europas. Besonders sehenswert sind die mächtigen Bogengänge der großen Tuchhallen, wo Händler seit Jahrhunderten ihre Waren feilbieten. Sie wurden im 13. Jahrhundert errichtet und 1550 im Renaissance-Stil umgebaut. Ein Wahrzeichen Krakaus ist die gotische Marienkirche, deren Errichtung Ende des 13. Jahrhunderts begann und sich bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts hinzog. Besonders prachtvoll ist der Chorraum der Basilika, die den spätgotischen Altar des Bildhauers Veit Stoß beherbergt.

Der hölzerne Hochaltar war eine Auftragsarbeit des Krakauer Bürgertums, die den süddeutschen Künstler von 1477 bis 1489 beschäftigte. Nach der Fertigstellung kam Stoß zu großem Ansehen – sein Marienaltar stellt den größten geschnitzten Flügelaltar der deutschen Gotik dar. Am Nachmittag geht es hinauf zum Burghügel Wawel, wo sich das bereits von Weitem sichtbare Schloss erhebt. Über Generationen hinweg war es die Residenz der polnischen Könige. Gleich neben dem Schloss befindet sich der Dom, in dem die polnischen Könige gekrönt und zu Grabe getragen wurden. Zum Abschluss des Tages besuchen Sie das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz, das mit seinen historischen Bauten aus verschiedenen Stilepochen und mehreren imposanten Synagogen bis heute zu den schönsten Stadtteilen Krakaus zählt. Auch Ihr Abendessen findet in Kazimierz statt: In einem typischen Restaurant mit Klezmer-Musik klingt der Abend aus.

6. Tag, 10.05.

Abreise von Krakau

Mit dem Transfer zum Flughafen und dem Rückflug von Krakau nach München endet Ihre Reise.

Ihr Hotel in Breslau:
Das Q Hotel Plus Breslau (Landeskategorie: 4-Sterne) befindet sich inmitten der Stadt, nur 1,5 km vom Altmarkt entfernt und nahe der Sehenswürdigkeiten gelegen. Das Hotel verfügt über ein Restaurant und eine Bar/Lounge. Die modernen Zimmer sind voll klimatisiert und bieten einen LCD-Fernseher, eine Bügelmöglichkeit, Zimmersafe in Laptop-Größe, Schreibtisch und Telefon sowie Bad mit Dusche.

Ihr Hotel in Krakau:
Das INX Design Hotel (Landeskategorie 4-Sterne) in Krakau liegt in der Nähe des Stadtzentrums und zahlreicher Sehenswürdigkeiten. Jedes Zimmer verfügt über einen Schreibtisch, Flachbild-TV und Bad. Alle Zimmer sind klimatisiert.