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Die Sher Dor Moschee in Samarkand, Usbekistan Lizenz: © Leonid Andronov - Shutterstock.com
Das Samaniden-Mausoleum in Buchara - Usbekistan Lizenz: © Anatolijs Laicans - shutterstock.com
Registan-Platz in Samarkand, Usbekistan Lizenz: © Zufar - shutterstock.com

Usbekistan

Auf der Seidenstraße durch Usbekistan

Rundreise zu den sagenhaften Kulturschätzen des zentralasiatischen Landes vom 7. bis 19. September 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 2.690,-

Auf einen Blick
  • Reise ab/bis München
  • Eindrucksvolle Rundreise inklusive aller Besichtigungen und Eintrittsgelder
  • Zusätzlich Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand, Buchara und Chiwa
  • Qualifizierte Reisebegleitung

Begleiten Sie uns auf dieser besonderen Reise durch Usbekistan, die sogar noch Zeit für individuelle Erkundungen und Begegnungen lässt. Sie verbringen jeweils mehrere Nächte an einem Ort und nutzen für die Überlandfahrten den Bus oder Schnellzug. Viele Jahrhunderte lang war die Große Seidenstraße die wichtigste und bedeutendste Verkehrsader und Handelsroute zwischen Orient und Okzident. Über 12.000 Kilometer erstreckte sie sich von China bis ans Mittelmeer. Aber nicht nur Seide, Gewürze, Porzellan und Wolle verbreiteten sich auf diese Weise in Asien und Europa. Auch so entscheidende Erfindungen wie Papier und Schwarzpulver wurden auf der Seidenstraße transportiert. Außerdem war sie für die Verbreitung von Wissenschaften, Künsten und Religionen von großer Bedeutung. Entlang dieser Handelsroute entstanden in Usbekistan die prächtigen Städte Samarkand, Buchara und Chiwa. Bis zum heutigen Tag spürt der Besucher, welch gewaltige Bedeutung sie einst als Knotenpunkte der Macht, des Handels und des Wohlstands besaßen. Die Märchen aus 1001 Nacht werden hier wieder lebendig. Die berühmt-berüchtigten Herrscher Alexander der Große, Dschingis Khan und Tamerlan sowie der venezianische Händler Marco Polo haben hier ihre Spuren hinterlassen und die Geschichte dieser Region wesentlich geprägt. Erleben Sie orientalische Prachtbauten, Kuppeln und Medresen und lassen Sie sich von den freundlichen, aufgeschlossenen Menschen Usbekistans verzaubern.

Tag

Programm

1. Tag, 07.09.

München – Frankfurt – Taschkent/Usbekistan

Als Bindeglied zwischen Europa und Asien ist Usbekistan  auch heute noch das Tor zu Zentralasien. Mit der Bahn geht es zunächst von München nach Frankfurt, von wo aus der Flug nach Taschkent startet. Angekommen in der Hauptstadt Usbekistans, führt der Weg direkt ins Hotel, in dem die kommenden beiden Übernachtungen erfolgen. Leichtes Abendessen im Hotel.

2. Tag, 08.09.

Taschkent

Eine Station auf der heutigen Besichtigungstour ist die im 16. Jahrhundert errichtete Medrese Barakh Khan. Im Islam dienen Medresen als religiöse Lehranstalten. Überdies wird in der Hauptstadt eines der weltweit ältesten Exemplare des Koran aufbewahrt. Spüren Sie den Hauch der Geschichte bei einem Besuch in der Bibliothek, in der er zu bestaunen ist. Nach der Tour bummeln Sie über den traditionellen Chorsu-Basar in der Altstadt. Hier werden exotische Gemüse und farbenprächtige Süßigkeiten sowie eine Vielzahl an Gewürzen angeboten, alles wunderschön und kunstvoll präsentiert. Auch die architektonisch faszinierenden Stationen der Untergrund-Bahn mit ihren aufwendigen Dekoren sind einen Abstecher wert. Anschließend besuchen Sie noch den Amur-Timur Platz, das Navoi Opern- und Ballett-Theater, das Museum für Angewandte Kunst und den gigantischen Unabhängigkeitsplatz, dessen Architektur von jener Zeit kündet, in der Usbekistan zur Sowjetunion gehörte. In der Werkstatt des Keramikers Akbar Rahimov genießen Sie eine Teepause mit orientalischen Süßigkeiten. Am Abend wird ein landestypisches Essen serviert. Die usbekische Küche verbindet verschiedene Einflüsse. So vereinen sich in ihr orientalische und russische Elemente mit kulinarischen Traditionen anderer turksprachiger Länder.

3. Tag, 09.09.

Taschkent – Samarkand

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Schnellzug Afrosiyob in das 330 Kilometer entfernte Samarkand (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Buchung/ alternativ Fahrt mit dem Bus). Der Besuch der berühmtesten Stadt Zentralasiens, die seit über 2.500 Jahren existiert, ist einer der Höhepunkte der Reise. Schließlich gehört Samarkand zu den ältesten Städten und Kulturzentren der Welt. Eine Perle orientalischer Kultur ist der Registan, ein Sandplatz, eingerahmt von den drei Medresen Ulugbek, Sherdor und Tillarkori. Er ist indes das bekannteste Symbol Usbekistans und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sehenswert sind auch das Gur-Emir- Mausoleum, die Grabstätte Tamerlans sowie die Ruinen der Bibi-Hanim-Moschee, die im Mittelalter eine der größten Moscheen des Orients war. Einer Legende nach soll sie zu Ehren der Lieblingsfrau von Tamerlan errichtet worden sein. Abendessen im lokalen Restaurant.

4. Tag, 10.09.

Samarkand

Nach dem Frühstück wird in Samarkand die Stadtbesichtigung fortgesetzt. Anschließend besuchen Sie die Nekropole Schah-i-Sinda im Nordosten Samarkands. Aufgrund des märchenhaften Dekors könnte man diese Begräbnisstätte – ein Komplex aus 16 Gebäuden, Mausoleen und Moscheen – auch als Freilichtmuseum für Majolika-Keramiken bezeichnen. Jene Fassadenelemente aus gebranntem Ton oder Steingut werden mit einer weißen Zinnglasur versehen und anschließend bunt bemalt. Schon Jahrhunderte bevor sie Einzug in die mitteleuropäische Handwerkskunst hielt, wurde diese traditionelle Art der Keramikverarbeitung in Usbekistan gepflegt. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Gemeinsames Abendessen im lokalen Restaurant.

5. Tag, 11.09.

Samarkand

Zunächst besuchen Sie das Afrosiab Museum, danach erfahren Sie, warum Seidenpapier aus Samarkand in aller Welt so begehrt war wie Porzellan aus China und Gewürze aus Indien. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Verfügung. Das Abendessen wird traditionell in einem usbekischen Familienrestaurant in Samarkand inklusive folkloristischer Darbietung serviert.

6. Tag, 12.09.

Samarkand – Buchara

Nach dem Frühstück erfolgt die Fahrt mit dem Schnellzug Afrosiab nach Buchara (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Buchung/ alternativ Fahrt mit dem Bus). Buchara trägt auch den Beinamen „die Edle“. Die Oase, in der die Siedlungsgeschichte Bucharas begann, liegt in der historischen Landschaft Sogdien, die zunächst Teil des persischen Achämenidenreiches war. Seit jeher waren die Besucher von der Schönheit dieser Metropole tief beeindruckt. Schon Dschingis Khan soll im Jahr 1220 beim Anblick des imposanten Kalon-Minaretts ausgerufen haben: „Vor nichts und niemandem habe ich bisher meinen Rücken gebeugt – dieses Minarett hat mich als Erstes dazu gezwungen. Rührt es nicht an!“ Verbeugen müssen Sie sich freilich nicht während Ihres ersten orientierenden Rundgangs durch die Altstadt. Im Teehaus von Buchara probieren Sie anschließend verschiedene Kräutertees. Das Abendessen erfolgt im lokalen Restaurant.

7. Tag, 13.09.

Buchara

Die Besichtigung von Buchara wird heute fortgesetzt. Auf einem Rundgang durch die Altstadt, die einem riesigen Freiluftmuseum gleicht, wandeln Sie auf den Spuren der Vergangenheit. Buchara zählt mehr als 140 Architekturdenkmäler. Die Stadt ist eine wahre Schatzkammer. Die Kaljan-Moschee, das Samaniden-Mausoleum, die Moschee Chor Minor, die Ark-Zitadelle sowie die Medresen von Ulugbek und Abdulasis sind nur einige der Stationen der Stadterkundung. Auch der Labi-Hauz-Komplex steht auf dem Programm. Jenes Wasserbecken bildet das Zentrum und diente einst zur Wasserversorgung der Stadt. Ein Besuch auf dem Basar, wo die vielfältigen Waren und das orientalische Handeln von uralten Traditionen zeugen, darf nicht fehlen - ebenso wenig wie der Besuch der Nationalbäckerei „Tandir“, wo Sie den Backprozess des usbekischen Brotes „non“ sehen werden. Am Nachmittag haben Sie Zeit für eigene Erkundungen. Gemeinsames Abendessen im lokalen Restaurant.

8. Tag, 14.09.

Buchara

Er zählt zu den wichtigsten Pilgerzielen der Muslime Zentralasiens: der etwas östlich von Buchara gelegene Naqshbandi-Komplex. Mit seinem Mausoleum und seiner Moschee stellt er eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Usbekistans dar, die heute näher besichtigt wird. Im Mausoleum befindet sich das Grab von Baha-ud-Din Naqschband, der im 14. Jahrhundert den nach ihm benannten Naqschbandi-Orden gründete. Diese bedeutende muslimische Glaubensgruppe vertritt die Lehre des Sufismus, in der unter anderem Askese und Spiritualität einen besonderen Stellenwert haben. Abschließend besuchen Sie den Pilgerort Tschor Bakr, wo sich die Gräber des Imams Sayyid Abu Bakr und seiner drei Brüder befinden. Zusammen sind sie die vier Bakrs, was übersetzt Tschor Bakr heißt. Alle vier waren Nachkommen des muslimischen Propheten Mohammed. Kleine Mausoleen, eine Medrese, eine Moschee und eine Pilgerherberge zeugen von der religiösen Bedeutung Tschor Bakr für den Islam. Der restliche Nachmittag steht für eigene Erkundungen in Buchara zur Verfügung. Freuen Sie sich am Abend auf das Nationalgericht Plow, welches Sie bei einer usbekischen Familie einnehmen.

9. Tag, 15.09.

Buchara – Kisilkum – Chiwa

Von Buchara geht es mit dem Bus etwa 480 km (Fahrzeit ca. 10 bis 11 Stunden) durch die weite Wüsten- und Steppenlandschaft der Kisilkum, deren zum Teil bizarre Dünenlandschaft ein ganz besonderer Anblick ist. Ihr Name bedeutet so viel wie „Roter Sand“, und in dem alten ausgetrockneten Seebecken finden sich heute zahlreiche Fossilien. Zum Mittagessen wird unterwegs auf einem Rastplatz eine Lunchbox gereicht. Gegen Abend erreichen Sie das beeindruckende Chiwa. Ende des 16. Jh. war Chiwa die Hauptstadt der Oase Choresm am Rande der Karakum-Wüste. Auf ihrem langen Weg zwischen Westen und Osten legten in vergangenen Zeiten die Karawanen hier ihre Rast ein. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

10. Tag, 16.09.

Chiwa

Während Ihrer Erkundung der Altstadt von Chiwa am heutigen Vormittag mag sich der Eindruck einstellen, die Zeit sei in dieser Stadt stehen geblieben. Unzählige Bauwerke aus der Blütezeit der Oase wie Minarette, Moscheen, Paläste und mit Majolika-Keramik geschmückte Mausoleen gibt es hier zu entdecken. Vor allem die Juma-Moschee mit ihren 218 geschnitzten Holzsäulen aus verschiedenen Epochen ist eine große Attraktion. Besonders interessant sind auch die gestutzten Minarette, die auch als Leuchttürme der Wüste bezeichnet werden. Chiwa gilt als die zentralasiatische Stadt mit den meisten Minaretten. Vor dem Abendessen erwartet Sie eine folkloristische Darbietung im orientalischen Ambiente.

11. Tag, 17.09.

Chiwa

Am Vormittag wird die Besichtigung der Stadt fortgesetzt. Anschließend bummeln Sie noch über einen Basar und essen gemeinsam in einem örtlichen Familienrestaurant. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

12. Tag, 18.09. 

Chiwa – Urgentsch – Taschkent

Vormittags genießen Sie noch ein wenig Freizeit, bevor Sie am Nachmittag nach Taschkent fliegen. Am Abend wird das gemeinsame Abschiedsessen eingenommen.

13. Tag, 19.09.

Taschkent – Frankfurt – München

Heute endet Ihre spannende Reise. Am frühen Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Anschließend erfolgt die Bahnfahrt 2. Klasse zurück nach München.